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Begriff

Stundenverrechnungssatz

Interner oder vertraglicher Satz, mit dem ein Betrieb eine Arbeitsstunde kalkuliert, inklusive Lohnnebenkosten und Gemeinkosten.

Der Stundenverrechnungssatz ist die Kalkulationsgröße, mit der ein Betrieb eine Arbeitsstunde bewertet. Er umfasst neben dem Lohn auch Lohnnebenkosten, Werkzeug, Verwaltung und den Gewinnanteil. Oft ist er höher als der reine Stundenlohn der Mitarbeiter.

Als Auftraggeber sehen Sie den Stundenverrechnungssatz selten direkt, er wirkt aber im Stundensatz. Wenn ein Betrieb ihn nennt, fragen Sie nach, was enthalten ist. Vergleichen Sie Angebote immer über den Gesamtpreis und die geschätzte Stundenzahl.

Bei Reparaturen mit unklarem Umfang kann der Satz über den Endpreis entscheiden. Bitten Sie um eine Schätzung in Stunden und einen Höchstbetrag. Eine Obergrenze schützt vor überraschend hohen Rechnungen.

Verwandte Begriffe

  • StundensatzVereinbarter Preis je Arbeitsstunde, der Lohn und Betriebskosten abdeckt und die Grundlage für Rechnungen nach Aufwand bildet.
  • RegiearbeitenArbeiten, die nach Zeit und Material abgerechnet werden statt nach Festpreis; typisch bei unklarem Umfang.
  • ArbeitskostenLohnanteil einer Handwerkerrechnung für die Arbeit selbst; beim Handwerkerbonus ist dieser Anteil begünstigt.
  • MehrkostenKosten über dem vereinbarten Preis; sie sind nur durchsetzbar, wenn sie vorher angezeigt oder schriftlich vereinbart wurden.